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Kurpfälzische Dialekte
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Kurpfälzisch ist eine Untergruppe der vorderpfälzischen Dialektgruppe.cite-ref-post-1-0[1] Es ist der einzige rechtsrheinische pfälzische Dialekt. Lexikographisch erfasst und bearbeitet werden die kurpfälzischen Dialekte im Badischen WÜrterbuch.
Contents
⢠Eigenheiten
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Verbreitung und Abgrenzung
Das Kurpfälzische wird in der rechtsrheinischen Kurpfalz gesprochen, der Unterschied zum linksrheinischen Vorderpfälzischen ist minimal. Eigentlich sind die Vorderpfalz und die Kurpfalz als ein Sprachraum zu sehen, umrahmt von den eher singenden Versionen in Odenwald und Pfälzerwald. Das kurpfälzische Sprachgebiet erstreckt sich im Raum um Mannheim und Heidelberg entlang des Rheins von Lampertheim im Norden bis sßdlich von Hockenheim und entlang des vorderen Odenwalds und Kraichgaus von Weinheim und Viernheim im Norden bis sßdlich von Wiesloch; im Osten reicht es in den badischen Odenwald hinein ßber Neckargemßnd bis nach Eberbach, Mosbach und Sinsheim. Etwa 1.500.000 Personen wohnen im Gebiet des kurpfälzischen Sprachraums.
In den Ăśstlichen Teilen des badischen Odenwaldes spricht man einen sĂźdrheinfränkischen Dialekt, das so genannte Odenwäldische. Der auffälligste Unterschied zwischen dem kurpfälzischen Dialekt und dem ähnlich aufgebauten, aber trockener klingenden Dialekt des hessischen Odenwaldes (Odenwälderisch) im Norden ist das typische kurpfälzische âSingenâ, das oft die Betonung am Ende eines Satzes oder gemeinhin unbetonter Satzteile ansteigen lässt.
Im SĂźdosten grenzt das Kurpfälzische an das Ostfränkische im nĂśrdlichen WĂźrttemberg, im SĂźden an das SĂźdfränkische (Nordbadische). Allerdings ist die Abgrenzung des Kurpfälzischen nach SĂźden und Osten nicht ganz eindeutig festgelegt. Linguistisch korrekt ist es die Speyerer oder âAppel/Apfel-Linieâ, die das Mitteldeutsche vom Oberdeutschen trennt (siehe auch unten), allerdings klassifizieren die meisten Bewohner der Gebiete um Mosbach und Sinsheim, die zur historischen Kurpfalz gehĂśrten, und auch viele Sprecher um Bruchsal ihren Dialekt selbst als Kurpfälzisch.
Aufgrund der historischen Entwicklung der Region hatte die franzĂśsische Sprache einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklung der kurpfälzischen Dialekte (âDroddwaaâ = Trottoir, âSchässlongâ = Chaiselongue, âallaâ = Ă la prochaine, âallĂŠâ = Allez, âmalladâ = malade). Ebenso hinterlieĂen das Rotwelsche und Jiddische deutliche Spuren. Auch mit den Amischen (USA), die teilweise heute noch das vom Pfälzischen abstammende Pennsilfaanisch Deitsch sprechen, ist eine Verständigung relativ einfach mĂśglich.
Eigenheiten
Lautliche Eigenheiten
Dabei ist das Kurpfälzische von seinen Nachbardialekten stark beeinflusst und weicht so teilweise vom restlichen Pfälzisch ab; fĂźr âichâ wird groĂenteils âischâ verwendet, wie westlich des Rheins ausschlieĂlich, aber je nach Region auch wie im SĂźdrheinfränkischen und Schwäbischen âiâ.
Der fĂźr das Westmitteldeutsche und Pfälzische so typische Erhalt des âpâ in WĂśrtern wie âPalzâ, âParrerâ, âApplâ, âPeifâ, âPundâ, âPlaumâ im Gegensatz zum hochdeutschen âpfâ infolge der Zweiten Lautverschiebung ist im Kurpfälzischen als Ăbergangsdialekt von Ort zu Ort verschieden: In Schwetzingen und Heidelberg heiĂt es âApplâ, âPlaumâ und âPundâ, in Leimen, NuĂloch, Wiesloch und Hockenheim schon âApflâ, in St. Leon-Rot, Oberhausen-Rheinhausen und Bammental auch âPflaumâ, in Dielheim, Tairnbach, MĂźhlhausen, Bad SchĂśnborn und Sinsheim dann auch âPfundâ. Diese und andere kleinräumige Unterschiede sind fĂźr Fremde oft sehr verwirrend, allerdings gibt es auch hier Tendenzen zur regionalen Vereinheitlichung des gesprochenen Dialekts.
In einigen Dialekten gibt es ein langes offenes o, das hochdeutschem au bzw. ei entspricht, wenn diese beiden Diphthonge sich aus Mittelhochdeutsch ou bzw. ei entwickelt haben (Wiedergabe gelegentlich mit ĂĽ, Bsp. Da Borris Begga kummt vun LĂĽme â Der Boris Becker kommt von/aus Leimen). Auch ein nasaliertes offenes o kommt vor (Wiedergabe mit ĂŁ, Bsp. Gebb net so ĂŁ â Gib nicht so an). Wenn das lange offene o einem hochdeutsch ei und mittelhochdeutschen ei entspricht, ist es heute vielfach durch ein langes e ersetzt.
In einigen Orten gibt es traditionell das Phänomen des Lambdazismus, bei dem ein d oder t durch l ersetzt wurde. Das Phänomen ist aber heute so weit zurĂźckgedrängt, dass es kaum noch zu hĂśren ist, lediglich in wenigen sehr häufigen WĂśrtern wie olla fĂźr oder oder holla fĂźr hat er ist es noch manchmal anzutreffen, sowie in Relikt-WĂśrtern, wie etwa âDo bin do wella gerenntâ (âDa bin ich dort dagegen gestoĂenâ; wĂśrtlich: âDa bin ich da wider geranntâ), also wella fĂźr wider.
Einige Begriffe, wie z. B. Karton, Balkon, Abort, Dessert, BĂźro, werden auf der ersten Silbe betont.
Schon kleinräumig unterscheiden sich lautliche Eigenheiten, etwa der kurze betonte Vokal im Namen, den die Mannemer [] bzw. Monnemer [] ihrer Stadt geben.
Morphologische Eigenheiten
Typische Merkmale des Kurpfälzischen, die es vom linksrheinischen Vorderpfälzisch unterscheiden, sind die Flexionsformen ihr hedd âihr habtâ und die Mehrzahlendung der Verkleinerungsform -lin, z. B. Schäflin, Blimmlin âSchäfchen, BlĂźmchenâ (Mehrzahl).cite-ref-post-1-1[1] Diese Verkleinerungsform findet sich angrenzend auch im SĂźdfränkischen (Nordbadisch).
Verbreitung und Status des Dialekts
Kurpfälzisch in der Alltagssprache
Von der älteren BevĂślkerung auf dem Land wird der angestammte Dialekt wie selbstverständlich gesprochen, Hochdeutsch wird zwar nicht als Fremdsprache empfunden, aber in der Aussprache nicht immer perfekt beherrscht und nur bei Bedarf halbwegs gesprochen. JĂźngere Leute bevorzugen eine je nach Gesprächssituation mehr oder weniger abgeschwächte, vereinfachte Dialektform. In grĂśĂeren Städten, allen voran Heidelberg, ist der Dialekt aufgrund der zahlreichen zugezogenen Einwohner (âNeigschneideâ, âNeigschneggdeâ oder âNeigeplaggdeâ) auf dem RĂźckzug zugunsten eines Regiolekts oder eines dialektal gefärbten Hochdeutschs. Bei den meisten gebĂźrtigen Kurpfälzern ist aber die Herkunft auch noch an der Klangfarbe des gesprochenen Hochdeutsch erkennbar, was auch fĂźr viele andere Regionen Deutschlands (zum Beispiel Schwaben) oder fĂźr Ăsterreich gilt; ein prominentes Beispiel ist der aus Leimen stammende Boris Becker.
Kurpfälzisch in Kunst und Medien
Eine FĂśrderin des Kurpfälzischen war die Mannheimerin und Heidelbergerin Elsbeth Janda, die unter anderem dem Schlabbinsche im SWR/ARD-Werbefernsehen, einer Hundedame an der Seite von Ăffle und Pferdle, ihre Stimme lieh.
Ăberregional bekannt ist auch der Comedian BĂźlent Ceylan, der besonders mit der Mannheimer Ausprägung des Dialektes in seinen Programmen spielt. Ebenso bekannt und mit mehr oder weniger starkem typischem Dialekt sind der Schauspieler Uwe Ochsenknecht, die Moderatorin Christine Westermann, die Sängerin Joy Fleming, der Kabarettist Christian Habekost, der Kabarettist/Autor Arnim TĂśpel und der Soziologe, Autor und Kabarettist Hans-Peter SchwĂśbel.
Besonderheiten im Wortschatz
Typisch kurpfälzische Ausdrßcke sind zum Beispiel:
⢠abbĂ , awwĂ â Nein!, Ach was! (abbĂ leitet sich vom franzĂśsischen il n'y a pas ab)
⢠ääns/ĂĽhns â eins
⢠Abbord, Abbee, der â Toilette
⢠all â ausgegangen, aufgebraucht (De Woi isch all. â âDer Wein ist ausverkauft.â)
⢠alla (eher im Norden, von âĂ la prochaineâ, bis dann) / alle (eher im SĂźden, von âallezâ, auf geht's), alla, alleee (Ă la prochaine, allez), bis dann, auf geht' s, alla hopp â Auf geht's! (Kann auch als AbschiedsgruĂ verwendet werden) (von franzĂśsisch âĂ la prochaine foisâ, â bis zum nächsten Mal, sowie aller â gehen), in anderer Bedeutung âeben, alsoâ (alla gut â âalso gutâ)
⢠alleweil â im Moment, soeben
⢠allerid â immer wieder (âder kummd allerid riwwergedabbdâ)
⢠als (Adv.) â Ăźblicherweise/manchmal (Isch geh' als in de Leewe. â âIch gehe manchmal in das Lokal 'Zum LĂśwen'â)
⢠Anner, de (de Anner â etwas abwertend fĂźr jemanden, dessen Name einem nicht einfällt, von âder andereâ)
⢠Atzel â Elster
⢠awwl â eben, jetzt, heutzutage (âalleweilâ)
⢠Babbe â Papa, Vater
⢠Babbedeckel â Pappdeckel
⢠babble, babbln â sprechen, reden
⢠Babblwasser â Alkoholisches Getränk (âSprechwasserâ)
⢠Bagaasch, die â Verwandtschaft, abwertend fĂźr Personengruppen (aus frz. le bagage â Reisegepäck)
⢠Barawer, der â Räuber
⢠Bärches, der â Kartoffelbrot (jĂźdischer Herkunft)
⢠Batschkapp, die â BaskenmĂźtze, flache Kopfbedeckung; auch: Person, die viel redet
⢠Brabbl â Matsch, Schlamm
⢠Beer â Birne
⢠Beiz/Baiz â schäbiges Gasthaus, Kaschemme
⢠Bell â Pappel
⢠Bembl â Krug, StraĂenbahn (in Heidelberg)
⢠Besel â Base oder alte Frau
⢠Benseniggl (sehr häufig auch: Belseniggl) â Nikolaus, Weihnachtsmann (âPelznickelâ)
⢠Bettel, der â persĂśnlicher Besitz/Gepäck, Kram
⢠Bettschisser â LĂśwenzahn, wegen der abfĂźhrenden Wirkung
⢠Bletze, Bletzer â Schramme (aus frz. blessure â Verletzung)
⢠blogge â bohnern, polieren
⢠bloo â blau
⢠Bloomaul, das â Bezeichnung fĂźr âechteâ Mannheimer
⢠Bloomeel â blauer Fleck
⢠Blunz, die â dumme Kuh, abwertend fĂźr Frau, auch fĂźr einen Homosexuellen (ursprĂźnglich âBlutwurstâ)
⢠Bobbes â Popo
⢠Bobbele â Baby, Kleinkind, auch: PĂźppchen, Puppe
⢠Bobbeschees, die â Kinderwagen, Puppenwagen (von franzĂśsisch la chaise â der Stuhl)
⢠Bongart â Kind (abwertend!) (von âBankertâ)
⢠Borschd â herangereifter junger Mann (âBurscheâ)
⢠Borzel â kleines, sĂźĂes Kind (âgoldischer Borzelâ)
⢠Botschamba â Nachttopf (von franzĂśsisch pot de chambre)
⢠Bremme â Pferdebremse
⢠Brenk â Badewanne
⢠bressiere/bressiare â eilig sein, sich beeilen (von franzĂśsisch presser)
⢠broddle â stänkern, meckern
⢠Brotknordze/Knärzl â EndstĂźck des Brotes (von âknorrigâ)
⢠Brulle â Murmeln
⢠brunze â urinieren
⢠Brunztulp â Weichei, Angsthase
⢠Bruusl â die Stadt Bruchsal
⢠Buddiggel â KriebelmĂźcke
⢠Bulldog â Traktor (von der Produktbezeichnung Lanz Bulldog abgeleitete Gattungsname fĂźr Traktoren)
⢠bussiere â eine Liebschaft haben (von franzĂśsisch pousser)
⢠Buwerollser â Schwuler
⢠Buwespitzle â Schupfnudeln
⢠Dachhaas â Katze (von âDachhaseâ)
⢠dabbe â gehen
⢠dappisch/dabbisch â blĂśd, bescheuert, dämlich
⢠Dappschädel, der â nicht besonders intelligenter Mitmensch
⢠dawedda â dagegen (âdawiderâ)
⢠delaida hawwe â etwas Leid sein (âHeer uff, ich hebs delaida!â â âHĂśr auf, ich bin es Leid!â)
⢠Dilldabbe/Dilledabb â ungeschickter Mensch
⢠Dinscher, der â Maler, Anstreicher (von âtĂźnschenâ)
⢠dischbedeere/dischbediere â diskutieren, heftig miteinander reden
⢠do â hier
⢠Dohl â Gully, Kanaldeckel
⢠Dollbohrer, der â ungeschickter Mensch (auch als Schimpfwort)
⢠Dorschd â Durst
⢠Dorschdl â jemand, der gerne und viel Alkohol trinkt (von âDurstâ)
⢠driggle â trocknen
⢠Droddwaa â Gehweg (von franzĂśsisch trottoir)
⢠drowwä â oben
⢠dottelisch/doddlisch â weich (von âDotterâ)
⢠Dubbe â Tupfen, Punkt
⢠Dullewaudel â tĂśrichte Frau (Schimpfwort)
⢠Gugg, die â TĂźte
⢠Duwwak, der â Tabak
⢠-e â oftmals fĂźr die Ortsendung â-heimâ (Dossenheim -> Dossene; Eppelheim -> Ebbele; Kirchheim -> Kärsche; Handschuhsheim -> Hendesse; Heddesheim -> Heddesse; Hockenheim -> Hoggene; Sinsheim -> Sinse/Sinsene)
⢠ebband (sehr oft auch: ebba) â jemand
⢠ebbes â etwas
⢠Eemenze / Emeese, die (HaĂloch: Imeze) â Ameisen
⢠Eischhännsche, Eischhändl, das â EichhĂśrnchen
⢠Elwedridsche â in den pfälzischen Wäldern heimisches Fabelwesen, ähnlich dem bayerischen Wolpertinger (âElwedridsche fongeâ â nichts (Rechtes) tun)
⢠Erwäd, die â Arbeit (Erwerbstätigkeit)
⢠Fäng â Schläge, PrĂźgel (âWillsch die Fäng? Du fängsch sie glei!â)
⢠Feez â Unsinn, Streiche
⢠fer ume â kostenlos, umsonst, vergebens
⢠Ferz â ĂźberflĂźssiger Kram, Unfug (âDie hawwe do nor so billische Ferzâ), unsinniges Verhalten
⢠FieĂ â Beine (âFĂźĂeâ)
⢠fisediere â durchsuchen (visitieren, vgl. Leibvisite)
⢠Flaaschkieschlin/Flaischkiechlin â Frikadellen (âFleischkĂźchleinâ)
⢠Flabbes â Schläge, PrĂźgel (âGlei gibts Flabbes!â)
⢠Fladderrouse/Dindeblumme/Dinderouse/Schlabbadullä â Klatschmohn (je nach Ort verschieden)
⢠Frierhinggl, das â Frau, die von Natur aus leicht friert (wie ein gerupftes ââHinkelââ - Huhn)
⢠fuddle â Ein Dribbling beim FuĂball, auch: FuĂball spielen, siehe auch: rumfuddle
⢠Gedidschde-Gedadschde (zusammen ausgesprochen) aus restl. Kartoffelbrei gebratene Kßchlein
⢠gedriggld â getrocknet
⢠Geedl/Goodl â Patentante
⢠Geelerriewe, Gelwerriewe â MĂśhren, Karotten (âGelbe RĂźbenâ)
⢠GeeĂefuĂ â Nageleisen
⢠Geknoddel â Durcheinander, undurchsichtige Sache
⢠gepalde â behalten
⢠Ghannsdrauwe/Ghonnsdraawe/Khansdrauwe â Johannisbeeren (âJohannistraubenâ)
⢠Glotzbagg/Glotzbäggele â StiefmĂźtterchen (Pflanze)
⢠Gnaams/Immes â Tagesration Nahrung
⢠Gnaaz (auch: Knatsch) â Ărger
⢠gnoddere â meckern
⢠Gogglrobber â KleintierzĂźchter (âHahnenrupferâ)
⢠Gosch, die â Mund (abwertend beim Menschen), Maul eines Tieres (Beispiel: Hald die Gosch!) franz. la bouche
⢠Gräwele â Graben (zwischen zwei Matratzen im Ehebett)
⢠greine, groine â weinen
⢠Griffel â Finger (Pl.)
⢠Griweworscht â Blutwurst
⢠Grumbeer, auch: Kadoffl â Kartoffel (âGrundbirneâ)
⢠Grune â Kronau
⢠Grusslbeer â Stachelbeere
⢠gruuschdle â ungeplant etwas suchen oder ausfĂźhren
⢠Guudheer â Eichelhäher
⢠Guudsl â Bonbon (âDer kleebd Ăľh dir wie e babbisch Guudsl!â â âEr klebt an dir wie ein angelutschtes/r Bonbon.â)
⢠Hännsching â Handschuh
⢠Haffe(n) â Topf, aber auch abfällig fĂźr einen hässlichen Menschen (Hosch schun der Helga ihrn neie Kerl gsehe? Des is emol en Haffe!)
⢠Hajo! â Zustimmung 'aber ja', auch der Karnevalsruf der Heidelberger Narren
⢠Hallbern â Heidelbeeren
⢠hammas/hemmas â wir haben es (âSind wir / bist du bald fertig?â -> âHammas bald?â)
⢠Hannebembl/Hannebambl/Honebombl, der â läppischer (nicht ernst zu nehmender) Mensch
⢠hauĂ(e) â drauĂen (âDo hauĂeâ â âDa drauĂenâ)
⢠heewe â halten (âhebenâ)
⢠heeb disch â Aufforderung mit anzupacken, wenn etwas Schweres zusammen zu tragen ist
⢠Heidernei! â Ausruf, VerwĂźnschung
⢠Her!, bzw. Hea! â als Ausruf, ähnlich dem sonst Ăźblichen âHe!â verwendet
⢠Herrgoddskäfferle/Ghannsvejjele â Marienkäfer (âJohannisvĂśgleinâ)
⢠Herschwertsbosse â ĂźberflĂźssiges, umständliches oder seltsames Getue (âmach ned so Herschwertsbosseâ)
⢠Hewwl/Howwl â Hobel, auch: ein ungehobelter, grober Mensch
⢠Hinggl â Huhn
⢠hinnafodsisch â frech, falsch
⢠hogge â sitzen, hinsetzen
⢠Hoschbes â stĂśrrischer, unbeholfener, ungeschickter Mensch; auch ein Mensch, der unĂźberlegt schnell handelt
⢠hubbse/hobbfe â hĂźpfen
⢠Huddl, die â das Moped / Motorrad
⢠Huschdeguudsl â Hustenbonbon, auch: âSchaumschlägerâ oder âBlenderâ
⢠Husai (alt)/Budslin/Hoggelen/Hutzel â Kiefernzapfen
⢠Husmoug (alt) â Tannenzapfen
⢠Hutsimbl â einfältiger Mensch
⢠huddle â pfuschen, Fehler machen aufgrund von Eile
⢠Itzer, der â in Schwimmbädern rund um Heidelberg und NeckargemĂźnd Ausdruck fĂźr eine dem Bauchplatscher ähnliche Sprungtechnik, bei der die GliedmaĂen erst abgespreizt und dann im letzten Moment zur âBombeâ zusammengezogen werden (âAuf hea, mocha mol n Itzer!â)
⢠iwwerzwerch â ĂźbermĂźtig, umständlich, verdreht
⢠jetzad â jetzt
⢠Kanzdraube â Johannisbeeren
⢠Kappes â Unsinn
⢠Kärdlschorz/Kiddlscherz â ArbeitsschĂźrze fĂźr die Hausfrau, Ăźber der Taille zugebunden (KittelschĂźrze)
⢠Käärschl â kleines Auto (Diminutiv von âKarchâ)
⢠Kerrloch â Kirrlach (Stadtteil von Waghäusel)
⢠Kerwe/Kääwe â Kirchweih, Kirmes
⢠Kerscheblotzer/Kerschejockel â ein Kirschkuchen (Blechkuchen)
⢠Keschde â Maronen, Esskastanien
⢠Kittel, der â Jacke
⢠Klicker, der oder die â Murmel(n) (auch: Hoden)
⢠Klickerles spielen â Mit Murmeln spielen
⢠Klimbakaschde â Spielautomat
⢠kloor, klar â nett, angenehm (von franzĂśsisch la couleur â die Farbe, En klore Kerl! â Ein guter Junge)
⢠knodderä â schmollen, undeutlich meckern
⢠Knoddl/Gnoddl â kleines dickliches Mädchen (ä siesi Knoddl), auch: Kot (Haseknoddl) oder: minderwertiges Gerät (Sou-en Gnoddl!)
⢠Knorze/KnĂśrzel/Knerzl â Brot (EndstĂźck)
⢠Knowlisch/Knowlloch â Knoblauch
⢠kratze â stehlen
⢠Krawwe/Krabbe â Krähen
⢠Kribbl, der â Kind(er) (von KleinwĂźchsige, KrĂźppel)
⢠Krutze/Krotze, der â Apfelkerngehäuse, auch: Kind(er), auch: Hals (âich geh der an de Grutz!â)
⢠Kussäng (Betonung auf der ersten Silbe) â Cousin, Vetter
⢠laafe â gehen
⢠Lagg(e)l â starker, grober, furchteinflĂśĂender oder flegelhafter, ungebildeter, unhĂśflicher Mensch (Schimpfwort); im Heidelberger Sprachraum auch fĂźr einen kĂśrperlich groĂen Menschen verwendet
⢠Lallegegiller/Laddehoog â Lattenzaun
⢠aus da Lameng (Betonung auf der zweiten Wortsilbe) â aus dem Handgelenk, mit links (von franzĂśsisch la main â die Hand)
⢠Lapp, die â Mund(-werk) âhalt dei Lappâ
⢠Lappeduddl/Leppeduddl, Labbeduddelheini, der â läppischer, kindischer, schlaffer Mensch
⢠Lappjägl, der â läppischer Mensch
⢠letz â falsch, verkehrt, wenn jemand nicht letz ist, ist er nicht verkehrt, d. h., er ist in Ordnung; auch als Ausruf Oh letz! = Oje!
⢠-lin, -le â wird sehr oft fĂźr die Endung -chen benutzt (zum Beispiel: Bledslin â âPlätzchenâ)
⢠Loddl â Lottel (âliederlicher Menschâ)
⢠Lodsch â behäbige Frau
⢠Lumbehaafe â abwertend fĂźr: Ludwigshafen am Rhein (âLumpenhafenâ)
⢠Maadlin/Meedle/Määdln/Maid usw. â Mädchen (Plural)
⢠Mabbl â Matsch
⢠Määrbs â KaffeestĂźckchen (von âmĂźrbeâ, also: MĂźrbeteig)
⢠mallad â krank (aus franzĂśsisch malade)
⢠mandoniere (alt) â bewerkstelligen (aus franzĂśsisch maintenir)
⢠Mannem â die Stadt Mannheim, sĂźdliche Aussprache
⢠Menno â kindlich-vorpubertärer Verweigerungsausruf gegen elterliche Anordnungen, die der Nachwuchs als Zumutung empfindet (von franzĂśsisch: Mais non! = âAber, nein!â)
⢠Mess, die â Kirmes zum Beispiel Mannemer Mess â Mannheimer Kirmes
⢠Metzlsupp, die â âMetzelsuppeâ, also eine beim Schweine schlachten (metzeln â tĂśten) sofort anfallende Wurstsuppe
⢠Milichbusch, der â LĂśwenzahn
⢠Monnem â die Stadt Mannheim, nĂśrdliche Aussprache
⢠Mores, der â Angst (von lat.: mos, moris: Sitte, Moral) âDich werd ich Mores lehren!â â âIch werde Dich Anstand lehren/Dir Anstand beibringen.â
⢠Moschdkopp, der â Quadratschädel (groĂer Kopf)
⢠Mugge/Migge, die â Stubenfliegen/Schnake; schlechte Laune
⢠Muff â umgangssprachlich After / PoĂśffnung
⢠Muggebadscha, auch: Miggebatscha, Miggepletsch, Miggebatsch â Fliegenklatsche
⢠Neigschneide â zugezogene Einwohner (âvom Schnee Hereingewehteâ)
⢠Noigeblaggde â zugezogene Einwohner
⢠niwwa â hinĂźber
⢠noidabbe â (in etwas) (r)eintreten
⢠nuff â hinauf, herauf
⢠nunna/nunnazuus â hinunter, hinab
⢠noodert â nachher
⢠Ăgg â die OEG, StraĂenbahn der Oberrheinischen Eisenbahngesellschaft
⢠Oggseaag â Spiegelei (âOchsenaugeâ)
⢠Ohreschlechde â Pocken
⢠olwer/olwa â ungeschickt, grob, grobschlächtig, unfĂśrmig, tollpatschig, ungehobelt; auĂergewĂśhnlich groĂ/dick
⢠olwa Schleisch / Kleetz â groĂe BrĂźste
⢠Olwaniggl â rabiater Mensch (von ââolwaââ - rabiat)
⢠owwedrowe â oben (Stockwerk hĂśher)
⢠Owacht â Achtung (von âObachtâ)
⢠Owe(n)d â Abend
⢠Paraplie â Regenschirm (von franzĂśsisch parapluie)
⢠Pärsching â Pfirsich
⢠Pedder(isch)/Pfedderich â Patenonkel
⢠Pederle, des â Petersilie
⢠peese â beeilen, rennen (âNu misse' ma awa peese!â)
⢠p(f)etze â (z. B. in die Hand) kneifen
⢠Plankschd â die Gemeinde Plankstadt
⢠plotze, blotze â rauchen (âDer plotzt ä Kipp nach der onnere!â)
⢠Potschamber, der Nachttopf (von franzÜsisch pot de chambre)
⢠Puhlloch â frĂźher Auffangbecken fĂźr Jauche
⢠Quadratschädel, der â Moschdkopp (groĂer Kopf)
⢠Quedsch â Zwetschge, Pflaume
⢠Quedschdekuche â Zwetschgenkuchen
⢠Quedschkommod â Ziehharmonika, Akkordeon (von quetschen)
⢠Quellmänner â Pellkartoffeln
⢠räddse (Partizip:geräddsd) â frotzeln, aufziehen
⢠Räddsales â Parteiball
⢠Rätsch â Tratsche, klatschende weibliche Person (von tratschen, bayerisch ratschen)
⢠rapple, rabbln â pinkeln, urinieren (lautmalerisch)
⢠ratze â schlafen
⢠räschlä â rechnen, rechen, oder rĂścheln
⢠Reidschuul â Kinderkarussell auf Jahrmärkten o. ä.(âReitschuleâ)
⢠renne â laufen
⢠Ribbsche, das â ungeräuchertes KotelettstĂźck des Schweins samt Knochen, entspricht dem Frankfurter Rippchen
⢠âDu Rindsbeidlâ â âdu Idiotâ
⢠Rieweniggl â grober, brutaler Mensch (von ââRieweââ - RĂźbe)
⢠riwwa â herĂźber
⢠Roi â der Fluss Rhein
⢠ronndeesig â zornig
⢠rumbixe â fremdgehen (siehe Bix)
⢠rumfuddle â an etwas Kompliziertem arbeiten, rumspielen, murksen; siehe auch fuddle
⢠rumleiere â Zeit verschwenden
⢠runnerzuus â hinab, herunter
⢠RuĂniggl, der â schwarzer Mensch (eigentlich Schornsteinfeger, auch MitbĂźrger schwarzer Hautfarbe)
⢠Saichbisch â LĂśwenzahn (âSeichbĂźscheâ)
⢠Saupeffa/Soipeffa â deftiges Gericht aus Schweinefleisch und Schweineblut
⢠schasse â jagen (von franzĂśsisch chasser)
⢠Schdaffl (Sg.), Schdeffelin (Pl.) â (AuĂen-)Treppe
⢠schdumbe â schubsen
⢠scheel â schräg: jemanden komisch anschauen, begriffsstutzig (âbischd scheel?â â âbegreifst / siehst Du das nicht?â),
⢠schepp/schepps â schief
⢠Schesslong â Sofa (von franzĂśsisch chaise longue)
⢠Schickse, die â aufgedonnerte Frau
⢠schier(gar) â etwa, beinahe, fast (von âcircaâ)
⢠Schlabb, die â unordentliche Frau
⢠Schlambammbl â unzuverlässiger Mensch
⢠Schlappe, der â Schuh
⢠Schlappgosch â Vielredner, Dialektsprecher (von âschlapper Mundâ)
⢠Schlappjergl, der â schlaffer, läppischer, nicht ernst zu nehmender Mensch
⢠Schlori, der â das Schlitzohr, der Herumtreiber
⢠Schlumpl/Schlumbl â eher weniger hĂźbsche Frau (von âSchlampeâ?). In vielen DĂśrfern gibt es zur Kerwe (siehe dort) eine Kerweschlumbl als Maskottchen, die am Ende der Kerwe verbrannt wird.
⢠schneegisch â wählerisch, verwĂśhnt
⢠Schniss, SchnĂźss â Schnute, unfreundlicher Gesichtsausdruck
⢠Schnoigiggl/Schnorrgiggl â Schnorrer
⢠Schnooge â StechmĂźcken Culex pipiens, Bremsen
⢠Schnorres â Schnurrbart, Schnauzbart
⢠Schobbe â Schoppen, Viertel- oder Halbliter-Glas fĂźr ein Getränk, vorzugsweise Wein
⢠Schobfe â Heuschober
⢠Schritz â abfällig fĂźr unangenehme/ungepflegte Frau (âdie ald Schritzâ)
⢠Schommbess â viel Zeug, âHea, schafft amol den Schommbess do nausâ (âRäumt den Kram weg!â)
⢠Schorlä â jemand, der viel Weinschorle trinkt; Alkoholiker
⢠schorre/schore â umgraben von âscharenâ (die Pflugschar)
⢠Schorsch â Georg
⢠Schorschine â Georgia
⢠Schossee, die â LandstraĂe (vorn betont, von franzĂśsisch chaussĂŠe)
⢠schwenge â trinken, saufen (âSchweng da de Schorle rein.â)
⢠Schwoowe â Schwaben (im Kurpfälzer Sprachraum äuĂerst âbeliebterâ Nachbarstamm)
⢠schwetze â sprechen, unterhalten
⢠sedd â dort (âWenn ma frieher abfahre, simmer ehnder sedd!â)
⢠sedd dĂĽnne â da drĂźben (âDe Schreiwer liggt sedd dĂĽnne uffem Schengglâ â âDer Stift liegt da drĂźben auf dem Schränkchenâ)
⢠sell (selli, seller) â dieses/diese/dieser, jenes/jene/jener, âseller weller wuâ (âder der etwas getan hatâ)
⢠Seellerisch (Sellerie)
⢠sisch dummle â sich beeilen (âtummelnâ)
⢠Spitzklicker, der â Pedant, durchtriebener Mensch
⢠Stobberknoddl, der â der PĂśmpel, Abflussreiniger
⢠tripliere â drängen, drängeln
⢠Trottwaar, das â BĂźrgersteig, Gehweg (von franzĂśsisch trottoir)
⢠uf â auf
⢠uuschierich â unpraktisch, unbeholfen
⢠uze / uuze â foppen, veräppeln, hereinlegen, spotten
⢠Un? (âWie gehts Ihnen/dir?â), auch: âUn, wie?â, Antwort: âUn, selwa?â (âUnd, wie geht es dir/Ihnen selbst?â)
⢠unnedrunne â unten (Stockwerk tiefer)
⢠verdeffendiere, sich â sich verteidigen (se dĂŠfendre)
⢠verdorzelt â vertrocknet
⢠vergroode â missraten
⢠verknoddelt â verknotet
⢠verschnuddle â verkleckern
⢠verzähle â berichten, erzählen
⢠Vetter â Alter Mann
⢠Vissimadende â Dummheiten, UngehĂśrigkeiten (âMach ma kee Vissimadende!â, aus der Franzosenzeit der linksrheinischen Gebiete (1794â1814), als franzĂśsische Offiziere junge Mädchen aufforderten: Voulez-vous visiter ma tente? â âMĂśchten Sie mein Zelt besuchen?â)cite-ref-pfalzmundart-2-0[2]cite-ref-3[3]
⢠Wasserlätsch â WasserpfĂźtze
⢠wärgle â sich oder etwas rollen, wälzen, oder auch heimwerken (âwerkelnâ)
⢠Wärgel, der â Teigroller
⢠Wäsching/Wärsching â Kopf (bedeutet âWirsingâ, abwertend gebraucht: er streckt seinen Wäsching aus dem Fenster heraus)
⢠Weck, das oder der â BrĂśtchen (âSinn die Weck weg? Sinn die all all? Wer waren do do?â)
⢠wedda â wider/gegen, dagegen
⢠Weeschd?/Woosch? â WeiĂt Du?
⢠Weffz(e) â Wespe
⢠Welschkorn (alt) â Mais (von âwelschem Kornâ)
⢠Wengert/Wingert â Weinberg, Weingarten (âWingertâ)
⢠wesche (Aussprache: kurz) â hauen, schlagen, zum Beispiel wedda di Wand wesche (âgegen die Wand hauenâ)
⢠Wescher (Aussprache: kurz, Betonung auf 1. Silbe) â einer, der heftig zuschlagen (hiewesche) kann, besonders kräftiger Kerl, ein fĂźr seine Art besonders groĂes Objekt (âWas'n Wescherâ â erstaunt âWas fĂźr ein groĂer Gegenstandâ, zum Beispiel Buch, LĂśffel)
⢠Witmann, der â Witwer
⢠wit â willst,wit sel hou? â Willst du das haben?
⢠Woi â Wein
⢠Woiknorze
⢠Worschd â Wurst
⢠workse â wĂźrgen
⢠Wutz â Sau
⢠zakkere â pflĂźgen
⢠Zellarisch â Sellerie
⢠Zengnessle â Brennnesseln
⢠Zores â Ărger, Krach (aus dem Jiddischen)
⢠zowwle â herumzupfen: an de Hoor zowwle (an den Haaren ziehen)
⢠zwaa â zwei (eine weibliche + eine männliche Person)
⢠zwee â zwei (zwei männliche Personen)
⢠zwou â zwei (zwei weibliche Personen)
⢠Zwiwwl, Zwiwwle â Zwiebel, Zwiebeln
⢠zwiwwle â wehtun (âzwiebelnâ), âDes zwiwwltâ (âDas tut wehâ)
⢠jemand zwiwwle â jemanden schikanieren (âzwiebelnâ)
⢠Zwoggl / Zwuggl â kleiner, oft ungelenker Mensch; Bayer (âZwocklsbrĂźckeâ in Neustadt an der WeinstraĂe)
⢠Zornniggl â zum Zorn neigender Mensch
Anmerkungen: Einige dieser Begriffe sind nur in einzelnen Ortschaften gebräuchlich. Viele von ihnen sind noch der älteren Generation geläufig, sonst aber im Verschwinden begriffen und werden durch dem Standarddeutschen nähere WÜrter ersetzt. Weil eine Verbreitung auch in Nachbardialekten bzw. im ganzen sßddeutschen Raum mÜglich ist, werden einige auch unter Odenwälderisch, Odenwäldisch, sßd-rheinfränkische Dialektgruppe, Schwäbische Dialekte etc. aufgefßhrt.
Siehe auch
Literatur
⢠Rudolf Post: Pfälzisch. Einfßhrung in eine Sprachlandschaft. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau/Pfalz 1992, ISBN 3-87629-183-6.
⢠Pfälzisches WĂśrterbuch. BegrĂźndet von Ernst Christmann, fortgefĂźhrt von Julius Krämer und von Rudolf Post. 6 Bände und 1 Beiheft. Franz Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 1965â1998, ISBN 3-515-02928-1 (woerterbuchnetz.de online).
Weblinks
⢠Altriper WÜrterbuch - Mer redd jo nix, mer seschd jo blous
⢠Pfälzisches WÜrterbuch
⢠Mundart StLeon-Rot Wortsammlung des Arbeitskreises Heimatgeschichte der Gemeinde St.Leon-Rot (an der Grenze zur historischen Kurpfalz)*
⢠Eberbacher WÜrterbuch - SchimpfwÜrter
Einzelnachweise
cite-note-post-11. â Rudolf Post: Pfälzisch. EinfĂźhrung in eine Sprachlandschaft. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau/Pfalz 1992, ISBN 3-87629-183-6, S. 20 f.
cite-note-pfalzmundart-22. â Albert H. Keil: FranzĂśsisches âSpracherbeâ in der Pfalz. Verlag PfalzMundArt, abgerufen am 6. Dezember 2016 (Erklärung unter Stichwort âFissemadâändeâ).
cite-note-33. â https://woerterbuchnetz.de/?sigle=PfWB&lemma=grundbirne#1